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Physiotherapie

An der LVR-Christy-Brown-Schule arbeiten zurzeit 8 Physiotherapeutinnen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und verschiedenen Zusatzqualifikationen. Sie bilden mit den Ergotherapeuten und dem Logopäden ein interdisziplinäres Team, das die körperliche und geistige Entwicklung, sowie die Wahrnehmung der Schüler fördert und in ihrer Weiterentwicklung unterstützt. Die Physiotherapeuten arbeiten nach dem alltagsorientierten und handlungsbezogenen Bobath- Konzept. In Zusammenarbeit mit Pädagogen und Eltern sehen die Physiotherapeuten das Kind in seinem persönlichen Umfeld und streben eine individuelle Förderung und differenzierte Behandlung an. Dieses geschieht in der Einzel- oder in der Kleinstgruppentherapie.

Die Termine für die Behandlungen werden in Absprache mit den Pädagogen in den Schulalltag integriert und dauern 45 Minuten.

Die in der Therapie erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten sollen durch die Einbeziehung der Pädagogen, Pflegekräfte und Eltern in unterschiedliche Alltagssituationen übertragen und geübt werden.

Die Therapeuten nehmen zur Sicherung der Behandlungsqualität regelmäßig an zertifizierten in- und externen Fortbildungen teil.

Folgende Behandlungsmethoden und -techniken kommen zur Anwendung:

  • Behandlungen nach dem Bobath-Konzept
  • Psychomotorik
  • PNF
  • Manuelle Therapie
  • Hippotherapie
  • Rückenschule für Kinder
  • Synergetische Reflextherapie
  • Craniosacrale Therapie
  • Yogatherapie
  • Mc Millan Schwimmtherapie im schuleigenen Schwimmbad

Außerhalb der rezeptierten Therapie übernehmen die Physiotherapeuten wichtige, zusätzliche Aufgaben im Schulalltag. Dies sind unter Anderem die Beratung und Durchführung der individuellen Hilfsmittelversorgung von Aktiv- und Elektrorollstühlen, Sitzschalen, Stehtrainer, Mobilitätshilfen (z.B. NF-Walker) und Orthesenversorgung mit Orthopädietechnikern, Rehaberatern und Eltern.

Die Zusammenarbeit mit den Eltern und deren Hospitation während der Behandlungssequenzen ist erwünscht und nach Absprache jederzeit möglich.

Im Rahmen des Schulalltages sind Hausbesuche zur Einbettung der Therapieziele in das häusliche Umfeld und zur Anleitung der Eltern im Umgang mit häuslichen Hilfsmitteln möglich.

Das Ziel ist es, die Fähigkeiten und Fertigkeiten im Dialog mit den Schülerinnen und Schülern so zu entwickeln, dass sie möglichst aktiv und beschwerdefrei am Unterricht und am Fördergeschehen teilnehmen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten eine größtmögliche Selbstständigkeit erlangen.